Elementegenese, Signaturenkunde, Hermetik

Textauszüge aus "Der Weg des Sonnenfunkens".
Das Satz-Bild konnte in den folgenden Auszügen nicht immer original übernommen werden. Bilder und Symbole wurden z.T. ausgelassen.

Das Feuerelement

Dem Rad der Elementegenese im Uhrzeigersinn folgend, sehen wir nun im solaren, dem Werden zugeneigten Äther den „Sonnenfunken“ hervorbrechen. Das Drängen der Ideen und Bilder des feinstofflichen Kosmos durch das Ätherelement hinaus, sich in die stoffliche Form auszudrücken, dieses Drängen wird zum Element des Feuers. Der Äther gebiert das Feuerelement als erstes und subtilstes der vier grobstofflichen Elemente. Sein Wesen ist Strahlung, sein Ausdruck ist Licht und Wärme, sein Auftritt gleicht einer Explosion. Es besteht aus purer Aktivität, ohne eine Beimengung von erdhaft Dichtem und Trägem. Mit uneingeschränkter Dynamik wirkt es in den Elementekreis „hinab“, mit dem einen Ziel: Materie, festen Stoff, hervorzubringen.

Den oberen Bereich, in dem sich der ätherische Sonnenfunke zuerst zum Element verselbstständigt, bezeichnet man als „königliches Feuer“. Ihm entspricht die Planetenkraft der Sonne. In dieser Phase der Elementegenese beginnt die Zentrierung und Differenzierung ätherischer „Substanz“ im Zuge einer Verdichtung des Raumes. Hier wird das, was durch das Zusammentreffen „jenseitiger“, kosmischer Kräfte mit der „stofflichen Grundlage“, welche aus dem Wasserelement „aufsteigt“, zum Werden (oder Neu-Werden) in die Physis gedrängt. Das lunar-ätherische „Vermögen“ wird zum „Wirken“, die Idee zur Aktion. Die feinstofflichen Bilder, welche von der „jenseitigen Schleife der Acht“ in die, aus dem „oberen Wasserelement“ geborene, mondenhaft merkuriale Matrix einfließen, werden zentriert und in weiterer Folge fixiert.

Die Bildung des Feuerelementes geschieht jedoch nicht „geradlinig“ aus dem Ätherelement heraus, sondern ist begleitet vom Ereignis der „hohen Polarität“, indem der „erste“, sich im Äther zentrierende „Sonnenfunke den Mondenspiegel berührt“ (der sich in der pentagrammatischen Darstellung der Elemente an der Grenze des „hohen“ Wassers zum lunaren Äther befindet). Seine Reflektion sowie das, was er aus dieser Berührung mit-bringt (die „Essenz der Substanz“) ergeben das eigentliche Feuerelement.

Feuerelement

« zurück - nach oben - weiter »